Die Jechtinger Weine werden auf ca. 240 Hektar Rebfläche, die sich rund um Jechtingen an die sonnendurchfluteten Terassen und Vulkananhänge anschmiegen, angebaut.

Das warme Badische Klima und die feurigen Böden sorgen für körperreiche Weine mit mediterranem Temperament. Der Jechtinger Eichert, der Jechtinger Hochberg, die Jechtinger Steingrube und die Amolterer Steinhalde bieten beste ökologische Vorraussetzungen für charaktervolle Weine. Die Jechtinger und Amolterer Winzerinnen und Winzer betreiben traditionellen Weinausbau mit moderner Kellertechnik und biologischem Säureabbau. Das hochklassige Sortiment wird  jetzt um zertifizierten Bio-Wein erweitert.

 

Von der Urrebe zur Kulturrebe

Den Beweis findet man in Jechtingen: "Sponeck 21". Die Römer kultivierten zwar den Weinbau in Germanien, wilde Reben gehörten aber zur Urvegetation am Kaiserstuhl. Galt sie zwischenzeitlich als ausgestorben, wurde die Urrebe 1939 an der Burg Sponeck wieder entdeckt. Nach der Zerstörung im zweiten Weltkrieg konnten einige Rebenreiser gerettet werden. Seit 1999 ist die "Sponeck 21! wieder in ihrer Heimat und heute u. a. im Rebgarten der Winzergenossenschaft und an der Burg Sponeck zu sehen.


 

Die Einzellagen sind:

Eichert: Ein vollständig nach Süden ausgerichteter Rebberg, auf dem die Reben auf hitzigem, sonnendurchglühten Vulkanverwitterungsgestein (Tephrit) gedeihen. Jechtinger Spitzenlagen, die aufgrund ihres hohen Mineralgehaltes des Bodens und des besonderen Kleinklimas beste Weine mit besonderer Eleganz und Kraft hervorbringt.

Hochberg: Fortsetzung des Eicherts. Allerdings ist hier das ursprüngliche Vulkangestein fast vollständig von tiefgründigem und fruchtbaren Lößlehmboden überdeckt.

Steingrube: Wenn man bei der Winzergenossenschaft weiterfährt, gelangt man direkt zur Steingrube. Auch dieser ehemalige erkaltete Lavastrom wurde während der letzten Eiszeit fast vollständig mit Löß bedeckt.

Amolterer Steinhalde: Wiederspiegelt die ganzen Gesteinsvariationen - vom Lößboden bis hin zum Vulkanverwitterungsgestein.